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10 Tipps, mit denen die Reinigung der Küchenmaschine zum Kinderspiel wird

 

So gelingt die mühelose Reinigung Ihrer Küchenmaschine

 
Reinigung Küchenmaschine
 

Küchenmaschinen mit Kochfunktion haben die Arbeit in der Küche revolutioniert.
 
Kein stundenlanges Warten mehr am Herd, ein Knopfdruck genügt und den Rest erledigt die Maschine. Eine große Arbeitserleichterung und Zeitersparnis – wenn da nicht die anschließende Reinigung wäre.
 
Eine möglichst schnelle und gründliche Reinigung nach der Benutzung ist wichtig, damit Keime und Bakterien keine Chance haben. Außerdem wirkt sich eine gute Pflege positiv auf die Lebensdauer aus und sorgt dafür, dass sie möglichst lange Freude an Ihrer Küchenmaschine haben.
 
Leider haben Küchenmaschinen jedoch den Ruf, dass ihre Reinigung aufwändig und kompliziert ist.
 
Es ist toll, wenn das Essen in nur 10 Minuten zubereitet ist. Wenn man für die anschließende Reinigung jedoch 1 Stunde benötigt, ist dieser Zeitvorteil ganz schnell wieder dahin. Da vergeht auch der Spaß an der Benutzung und die teure Maschine verstaubt im Schrank.
 
Manche Interessenten entscheiden sich auf Grund dieses schlechten Rufs sogar gegen den Kauf einer Küchenmaschine.

 

Das muss nicht sein! Denn auch die Hersteller haben diese Problem erkannt und Abhilfe geschaffen.
 
Bei den modernen Küchenmaschinen sind mittlerweile die meisten Teile spülmaschinengeeignet. Und auch die Reinigung von Hand ist in der Regel kein großer Aufwand, wenn man einige Regeln beachtet.

Wir haben die 10 besten Tipps zusammengestellt, mit denen Ihnen die Reinigung Ihrer Küchenmaschine schnell und einfach von der Hand geht.

 

 

Tipp 1: Wer schnell ist, gewinnt!

 

Der wichtigste Tipp ist, das Gerät direkt nach der Benutzung zu reinigen.
 
Je schneller die Reinigung erfolgt, desto einfacher und unkomplizierter ist sie. Wenn die Essensreste erst einmal eingetrocknet sind, sind sie sehr schwer zu entfernen und man benötigt ein Vielfaches der Zeit, um alles wieder zu säubern.

Pro-Tipp: Geben Sie direkt nach der Benutzung etwas Wasser in den Topf und betätigen Sie einige Mal die Turbotaste für ein paar Sekunden (Deckel schließen nicht vergessen!). Auch zwischen zwei Arbeitsschritten wird der Topf so schnell sauber und kann direkt wieder benutzt werden.
 
Bei hartnäckigeren Verschmutzungen können Sie zusätzlich etwas Spülmittel in das Wasser geben. Danach gründlich ausspülen.

 

Tipp 2: Machen Sie Ihre Küchenmaschine zur Spülmaschine

 

Ob die Gäste warten, die Kinder drängeln oder man einfach endlich auf die Couch möchte – manchmal bleibt einfach keine Zeit zur sofortigen Reinigung.
 
In diesem Fall sollten Sie zumindest alle benutzten Teile schon mal in Wasser einweichen und das Gerät kurz mit einem feuchten Tuch abwischen.

Das sind nur wenige Handgriffe, welche Ihnen die Reinigung später deutlich erleichtern werden.
 
Das Einweichen direkt nach der Benutzung ist übrigens auch dann ratsam, wenn Sie die Teile in der Spülmaschine reinigen wollen, es aber voraussichtlich noch etwas dauert, bis die nächste Ladung voll ist.
 
Wenn die Essensreste erst einmal eingetrocknet sind, schafft es manchmal auch die Spülmaschine nicht, alle Verschmutzungen zu entfernen und es kann passieren, dass Sie am Ende doch noch Hand anlegen müssen.

Pro-Tipp: Füllen Sie den Mixtopf mit heißem Wasser und geben Sie einige Tropfen Spülmittel dazu. Wenn es die Größe des Topfes und die Beschaffenheit der Zubehörteile erlaubt, können Sie anschließend die abnehmbaren Teile direkt in den Mixtopf legen und dort einweichen lassen. Das spart nicht nur Wasser und den Platz in der Spüle, die Küche sieht auch direkt aufgeräumter aus.

 

Tipp 3: Spültabs gegen hartnäckige Verschmutzungen

 

Die Zubereitung mancher Speisen hinterlässt besonders hartnäckige Verschmutzungen.
 
Wenn Wasser, Spülmittel und Turbotaste einfach nicht helfen wollen, geben Sie ½ Spülmaschinentab* zusammen mit mindestens 1 Liter Wasser in den Topf, und lassen Sie die Maschine bei 100 Grad auf niedriger Stufe ungefähr 30 Minuten kochen (die Zeit je nach Grad der Verschmutzung eventuell anpassen).
 
Anschließend die Reste mit der Bürste entfernen und alles gründlich ausspülen.

Pro-Tipp: Wenn Sie keine Spülmaschinentabs haben oder keine Chemie verwenden möchten, können Sie hartnäckigen Verschmutzungen auch mit Essigessenz oder Zitrone zu Leibe rücken.
 
Bei dieser biologischen Reinigungs-Variante bitte nicht vergessen, im Anschluss alles gründlich zu spülen, damit sich Geruch und Geschmack des Essigs nicht im nächsten Essen wiederfinden.

 

Tipp 4: Zahnbürsten für die Ritzen und Winkel

 

Bei Küchenmaschinen gibt es leider oft viele Stellen, an die man mit einem Lappen oder einer handelsüblichen Küchenbürste* nur schwer herankommt.
 
Insbesondere die Reinigung der Aufsätze und Zubehörteile kann schon mal eine größere Herausforderung darstellen.

Um die Essensreste, die sich in diesen Ritzen verstecken, zu entfernen, eignet sich eine Zahnbürste besonders gut. Mit dieser erreicht man auch die entlegensten Winkel und gibt den Bakterien keine Chance.

Pro-Tipp: Auch für die Reinigung der Messer ist eine Zahnbürste optimal geeignet. So ist das Messer nicht nur schnell gesäubert, sondern man umgeht auch das Verletzungsrisiko, dass die Reinigung der sehr scharfen Klingen sonst mit sich bringt.

 

Tipp 5: Die Bedienungsanleitung verrät`s

 

Auch wenn es langweilig ist – nach dem Kauf einer Küchenmaschine ist ein Blick in die Bedienungsanleitung Pflicht. Diese verrät, welche Teile in die Spülmaschine dürfen und welche Besonderheiten es bei der Reinigung der Maschine zu beachten gibt.
 
So müssen manche Mixtöpfe, wie zum Beispiel bei der Aldi Küchenmaschine, sehr vorsichtig abgespült werden, da sich an der Unterseite die Kontakte befinden, welche nicht in Kontakt mit Wasser kommen dürfen.

Pro-Tipp: Messer und Dichtungen sollte man nicht in der Spülmaschine reinigen, auch wenn dies laut Hersteller erlaubt ist.
 
Durch die Chemie in den Reinigungsmitteln der Spülmaschine werden die Messer stumpf und die Dichtungen porös. Um lange Freude beim Kochen mit der Maschine zu haben, empfiehlt es sich daher, diese Teile immer von Hand zu reinigen.

 

Tipp 6: Nicht zu viel Wasser am Grundgerät!

 

Während bei den modernen Küchenmaschinen viele Teile in die Spülmaschine dürfen, ist bei der Reinigung des Grundgeräts Vorsicht geboten.
 
Das Grundgerät ist das „Herz“ der Küchenmaschine, in welchem sich die Elektronik befindet. Es darf daher keinesfalls in die Spüle und man sollte auch nicht zu viel Wasser bei der Reinigung verwenden, da sonst die Elektronik beschädigt werden könnte.
 
In der Regel reicht es völlig aus, das Gerät mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
 
Bei eingetrockneten Verschmutzungen kann vorher ein paar Tropfen Spülmittel auf ein Küchentuch geben, das Gerät damit abwischen und anschließend mit einem Tuch ohne Spülmittel nachwischen.

Pro-Tipp: Am besten vor der Reinigung des Grundgerätes immer den Stecker ziehen, um einen Kurzschluss und Verletzungen zu vermeiden.

 

Tipp 7: Mit speziellen Mitteln gegen Fettrückstände

 

Zur Beseitigung von fettigen und öligen Verschmutzungen gibt es spezielle Reinigungsmittel bzw. Fettlöser*.
 
Wenn man diese nicht im Haus hat, hilft auch oft heißes Wasser mit etwas Essig und Zitrone.

Tipp 8: Keine Stahlwolle oder aggressive Reinigungsmittel!

 

Wer für die Reinigung der Küchenmaschine, des Topfes oder der Zubehörteile Stahlwolle verwendet, erlebt eine böse Überraschung – die Essensreste sind zwar weg und alles ist sauber, aber dafür ist die schöne Oberfläche leider völlig zerkratzt.
 
Auch aggressive Reinigungsmittel können die Maschine beschädigen und sollten daher bei der Reinigung nicht verwendet werden. Mit warmem Wasser und etwas Spülmittel oder Essigessenz lassen sich die meisten Verschmutzungen in der Regel problemlos entfernen.

Pro-Tipp: Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen helfen Tipp 3 und Tipp 9.

 

Tipp 9: Hilfe, der Topf ist angebrannt?

 

Leider passiert es sowohl bei den günstigen als auch bei den teuren Küchenmaschinen, dass mal etwas im Topf anbrennt.
 
Da die Rückstände von angebrannten Lebensmitteln sehr hartnäckig sind, reichen Wasser und Bürste in diesen Fällen leider oft nicht. Die Methode aus Tipp 3 schafft hier Abhilfe.

Pro-Tipp: Wenn Sie auf die Chemie aus den Spülmaschinentabs lieber verzichten oder nicht extra Tabs dafür kaufen möchten, gibt es auch in diesem Fall biologischen Varianten.
 
Geben Sie Wasser, Backpulver und etwas Essig in den Mixtopf und lassen Sie das Gemisch einwirken. Danach sollten verbrannte Rückstände einfach entfernt werden können.
 
Alternativ können Sie den Mixtopf auch mit gekochtem Wasser füllen und einen Teelöffel Natron hinzugeben. Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, können Sie den Topf abspülen und mit einer Bürste reinigen.

 

Tipp 10: Öl gegen Verfärbungen durch Rote Beete & Co.

 

So lecker und gesund farbenfrohe Lebensmittel wie Karotten, Rote Beete oder Kurkuma auch sind, so unschön sind die Verfärbungen, die sie verursachen.
 
Am hilfreichsten wirkt in diesem Fall PRÄVENTION.

Smoothie_Rote Beete_Karotten

Wenn Sie wissen, dass Sie Lebensmittel verarbeiten werden, die stark abfärben, geben Sie etwas Speiseöl auf ein Küchentuch und reiben die Teile der Küchenmaschine, die mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen werden, bereits VORHER damit ein.
 
So haben die Verfärbungen erst gar keine Chance sich festzusetzen.
 
Wenn es bereits zu spät ist, können Sie die verfärbten Stellen auch nach der Benutzung mit einem einem Küchentuch und ein paar Tropfen Speiseöl abreiben. Die Rückstände sollten sich so auch hinterher entfernen lassen.

Pro-Tipp: Wenn es das Wetter erlaubt, können Sie auch den klassischen „Tupperware-Trick“ nutzen.
 
Legen Sie die verfärbten Teile für einige Stunden in die Sonne. Das UV-Licht der Sonnenstrahlen beseitigt die unschönen Flecken. Je nach Intensität der Verfärbung und Material funktioniert dies manchmal mehr und manchmal weniger gut.

 

Fazit zur Reinigung von Küchenmaschinen

 

Die Reinigung der Küchenmaschine kann deutlich leichter und schneller von der Hand gehen als ihr Ruf es verspricht. Der wichtigste Tipp ist schnelles Handeln, denn die sofortige Reinigung nach der Benutzung beugt aufwändigem Schrubben vor.
 
Auch seitens der Hersteller wird mittlerweile darauf geachtet, dass die Reinigung der Geräte so benutzerfreundlich wie möglich ist. Bei vielen modernen Küchenmaschinen dürfen die meisten Teile in die Spülmaschine.
 
Da dies jedoch noch nicht bei allen Geräten der Fall ist und sich der Reinigungsaufwand verschiedener Geräte deutlich unterscheiden kann, sollte dieser Punkt bei der Kaufentscheidung auf jeden Fall einbezogen werden.

 

Zum Küchenmaschinen Vergleich

 

Wer sich für das richtige Gerät entschieden hat und die Tipps zur Reinigung beachtet, wird viel Spaß beim Kochen und lange Freude an seiner Küchenmaschine mit Kochfunktion haben.

 
 
Küchenmaschine mit Kochfunktion Test
 


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